Der mystische Flusslauf
Strophe 1
Der Fluss zieht leise, silbern und sacht.
Er atmet Geheimnis in die dunkle Nacht.
In jeder Welle wohnt verborgene Macht,
die Herzen lenkt und still zum Ufer gebracht.
Strophe 2
Im Mondenschein erwacht sein alter Pracht,
ein Silberband, das Sehnsucht sanft entfacht.
Es flüstert Namen, vor denen keiner lacht,
und wiegt die Welt in Phantasie zur Nacht.
Strophe 3
So fließt er fort, die Zeit wird müd und sacht,
verwebt Erinnerung mit tiefer, leiser Macht.
Am Ufer steht, wer lauscht, und heimlich lacht,
denn wer ihm folgt, findet Frieden über Nacht.