Der Schmerz, dich zu vermissen
Strophe 1
Mein Herz ist schwer, es ruft beständig nur nach dir,
Kein Echo heilt die Leere, die zurück bleibt wie bei mir.
Die Nacht umhüllt dein Lachen, nah und doch so fern da,
Und jede Stille endet in dem stummen Wort: du warst nicht da.
Strophe 2
Am Fenster steht die Sehnsucht, bleich und stumm,
Sie zählt die leeren Stunden, hört nur ihren eignen Summ, stumm.
Die Straßen werden Schatten, alles schwindet in dem Raum,
Und jede Ecke flüstert leise nur von dir, ein ferner Traum.
Strophe 3
Ich hebe deine Worte auf, wie Flaschenlicht aus Wein,
Trinke von der süßen Bitterkeit, und nenne dieses Dasein dein.
Doch bleibt das Herz verwundet, trägt die Nacht den stillen Weh;
Vielleicht bringt eines Morgens Zeit die Nähe — bis dahin bleibt das Weh.