Die goldenen Felder der Ernte
Gedicht
Goldene Halme wiegen sacht im Wind,
als flüsterten sie, was vom Sommer sind.
Die Sonne gießt ein letztes, warmes Licht,
und Abend haucht dem Feld sein Angesicht.
Die Hände sammeln Körbe, schwer und rund,
erzählen Dank in leisem, frohem Mund.
Maschinen ruh'n, die Krähen zieh'n durchs Blau,
und über allem atmet Ruhe, schlicht und rau.
Wir tragen Gold nach Haus für kalte Zeit,
die Ernte füllt die Herzen, weit und breit.
Im Morgen wird das Feld neu träumen, sacht—
und nächstes Jahr erwacht die goldne Pracht.