Nacht unter den Sternen
Die Nacht legt leis ihr dunkles Kleid,
Am Himmel glänzt die stille Sternenzeit;
Ein Flüstern zieht durchs kühle Land,
Als hielte Traum uns bei der Hand.
Das Silberlicht malt eine zarte Spur,
Es küsst die Felder, Wiesen, Flur;
Wir atmen tief, die Zeit wird weit,
Verschwinden Sorge, finden Geleit.
Die Sterne singen alte Lieder,
Die Nacht umarmt uns immer wieder;
In dieser Stund' sind wir so nah,
Ein leiser Schwur im Sternenschein da.