Stille Höhen
Strophe I
Die Gipfel stehn im Morgenrot so hoch,
ihr Schweigen wiegt die Täler sacht und doch,
der Wind erzählt von ewigem Gestein noch,
und über allem bleibt die Welt so hoch.
Strophe II
Wir wandern still auf alten Pfaden weit,
die Luft ist klar, befreit von jeder Zeit,
ein Schritt bringt Ruh und sanftes Himmelsgeleit,
bis Abendgold die Täler schließt und weit.