Zerbrochenes Herz
Dein Abschied grub mir leise Splitter in das Herz
Seitdem klingt in jeder Ader nur noch kalter Schmerz.
Die Nächte tragen Stille wie ein schweres, dunkles Kleid,
Und jede Stunde senkt sich tiefer, schwer von stillem Leid.
Ich zähle hohle Worte, die du flüchtig mir geliehen
Sie fallen wie verbrannte Seiten, die im Wind verfliehen.
Die Straßen tragen Schatten, wo dein Lachen einst noch war,
Und alles, was ich baute, scheint nun fremd und sonderbar.
Doch aus den Rissen wächst ein Funken, klein und mild
Ein Flimmern, das mir sagt, das Leben bleibt ein Bild.
Vielleicht wird aus den Scherben eines Morgens neue Sicht,
Dann schreibe ich mein Herz zurück — ein leises, neues Gedicht.